Wachteleier gehören zu den am schnellsten schlüpfenden Eiern: 17 bis 18 Tage reichen für die Japanwachtel (Coturnix), die am häufigsten gehalten wird. Eine ideale Art für den Einstieg in die Brut, sofern man einige Besonderheiten kleiner Eier beachtet.

Brutdauer der Wachtel

Rechne mit 17 bis 18 Tagen für die Japanwachtel (Coturnix coturnix japonica) bei 37,5 °C. Die Chinesische Zwergwachtel braucht etwa 16 Tage, manche Zierwachteln etwas länger. Eine gut geführte Brut schlüpft meist über 24 bis 36 Stunden.

Kalender Tag für Tag

Einlegen an Tag 1 bei 37,5 °C, Luftfeuchte 45 bis 55 %. Erstes Schieren um Tag 7, um Blutgefäße zu erkennen und klare Eier zu entfernen. Lockdown an Tag 14: Wenden einstellen und Luftfeuchte auf 65 bis 70 % erhöhen. Schlupf erwartet zwischen Tag 17 und Tag 18.

Das Besondere an Wachteleiern

Klein und zerbrechlich, müssen Wachteleier vorsichtig gehandhabt und oft in passende Horden gelegt werden. Ihre gesprenkelte Schale erschwert das Schieren, nutze daher eine starke Lampe im Dunkeln. Wie beim Huhn mindestens 2-mal täglich wenden, idealerweise 3-mal, bis zum Lockdown.

Häufige Fehler bei der Wachtel

Zu niedrige Luftfeuchte ist der häufigste Fehler, da kleine Eier schneller Wasser verlieren. Zu viel Feuchte wiederum verhindert die Bildung der Luftkammer. Öffne den Brüter während des Lockdowns nicht: Wachtelküken sind winzig und trocknen sehr schnell aus.